Als Niederzier von der Eisenbahn träumte

Als Niederzier von der Eisenbahn träumte
Ein Bahnanschluss ist in Niederzier nicht bekannt und die Reste einer alten zugewachsenen Bahntrasse auch nicht. Lediglich Huchem-Stammeln, Selhausen und Krauthausen, als einzige Ortschaften unserer Gemeinde, sind an das Schienennetz der Rurtalbahn angebunden und verfügen dementsprechend über eigene Bahnhöfe bzw. Haltestellen. Aber auch die Niederzierer bemühten sich um einen Bahnschluss.
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Exkursion zum Friedhof Melaten in Köln

Friedhöfe gehören in der Regel nicht zu den bevorzugten Zielen einer Besichtigung. Anders verhält es sich, wenn sich der Friedhof selbst zum Denkmal entwickelt hat. Beim Melatenfriedhof, seit über 200 Jahren Begräbnisstätte der Kölner, ist das der Fall. Am 29. Mai hat der Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier eine Exkursion dorthin unternommen. Dabei konnte man mit Bernhard Steffen dankbar auf eine sachkundige Person in den eigenen Reihen zurückgreifen, der den interessierten Teilnehmern die zahlreichen Besonderheiten näherbrachte. Auf dem riesigen Friedhofsareal haben viele bekannte Persönlichkeiten der Stadt Köln ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Vielzahl der mitunter auf den Gräbern hinterlassenen Erinnerungsgegenstände zeugt davon, dass die Menschen ihre Lieblinge nicht vergessen haben. Besonders in Erinnerung bleibt auf einem Grab eine Geißbocknachbildung, die die Verbundenheit des Verstorbenen mit dem 1. FC Köln bekundet.

Viele imposante Grabdenkmäler als Besonderheiten der Bestattungskultur geben Zeugnis von der Bedeutung der jeweils bestatteten Personen, die man über das irdische Dasein hinaus der Nachwelt zeigen möchte.

Auch wenn nicht alle sehenswerten Gräber aufgesucht werden konnten, war der Besuch allemal lohnenswert. Viele Teilnehmer haben eine individuelle Wiederholung ins Auge gefasst, schließlich handelt es sich beim Melatenfriedhof auch um eine parkähnliche Idylle mitten in der hektischen Großstadt.

Das historische Archiv der Pfarrgemeinde St. Antonius Hambach ist neu geordnet und inventarisiert

Im vergangenen Jahr hatte sich der Kirchenvorstand der Pfarre St. Antonius in Hambach entschlossen, die historischen Dokumente der Pfarrgemeinde in die Obhut des Geschichtsvereins in der Gemeinde Niederzier zu geben. Nachdem der Transport Anfang Oktober erfolgt war, konnte mit der fachgerechten Ordnung und Inventarisierung der Unterlagen begonnen werden. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hatten einige Pfarrer ansatzweise versucht, die Dokumente zu sichten und zu gliedern, was aber von den jeweiligen Nachfolgern wieder verworfen und „verschlimmbessert“ wurde. In monatelanger Arbeit ist es nun gelungen, die bis ins 15. Jahrhundert zurück reichenden Archivalien zu verzeichnen und eine systematische Ordnung herzustellen, so dass der Bestand für Interessierte benutzbar ist. Etwa 580 Verzeichnungseinheiten befinden sich nun in speziellen für die dauerhafte Aufbewahrung geeigneten Archivmappen und -kartonagen. Für eine klimatisch günstige Lagerung ist in den Räumlichkeiten des Geschichtsvereins gesorgt.

Am 4. März 2024 konnten sich Mitglieder des Kirchenvorstands Hambach vom Ergebnis der Neuordnung überzeugen, wobei sie ihre Anerkennung für das vorliegende Werk dankbar zum Ausdruck brachten. Der Geschichtsverein freut sich, dass mit der Sicherung des Pfarrarchivs ein weiterer Mosaikstein für die Aufarbeitung der lokalen Geschichte vorliegt.

Weiterer Nachlass findet den Weg ins Vereinsarchiv

Hoch erfreut können wir mitteilen, dass wir kurz vor Karneval einen weiteren, hoch interessanten Nachlass aus Oberzier in unser Archiv aufnehmen durften. Angelika Hamacher besuchte uns in der Breitestraße und brachte uns unzählige Dokumente der Familie Müthrath. Die Unterlagen geben Aufschluss über einzelne Zweige der Familie Müthrath, deren Verflechtungen untereinander und ihre soziale Bindung in der Dorfgemeinschaft Oberzier. Die Dokumente sind ein wichtiger Mosaikstein in der Darstellung der Ortsgeschichte von Oberzier. Die oftmals theoretisch bekannte historische Entwicklung eines Ortes wird somit durch die spezielle Darstellung der Einwohnerschaft interessant und lebendig. Der Geschichtsverein ist dankbar für Unterlagen dieser Art und hofft, dass weitere diesem Beispiel folgen.

Wir suchen!!!

Wir möchten von dieser Stelle einen Aufruf an alle Bewohner der Ortschaften der Gemeinde Niederzier starten.

 

Wir suchen für unsere Projekte noch aktive Mitstreiter.

 

Wer hat Lust sich mit den jeweiligen Dorfgeschichten auseinanderzusetzten? Das Alter spielt dabei keine Rolle. Wer möchte uns mit seinen Ideen weiterhelfen? Wer möchte frischen Wind in unsere Gemeinschaft bringen? Auch Zugezogene sind herzlich Willkommen!!! Unsere Ortschaften bieten so viel unerforschte Geschichte, dass für jeden die Möglichkeit besteht, sich auf seinem Interessengebiet einzubringen.

 

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie uns!!!

Hier finden Sie uns

Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier e.V.

Breitestraße 20

52382 Niederzier

Kontakt

Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier e.V.

Robert Engelmann (Schriftführer)

Grüner Weg 17

52382 Niederzier

 

Oder nutzen Sie unser

 

Kontaktformular

 

Wir sind um eine rasche

Antwort bemüht.

Die nächsten Termine

jeweils Montags ab 18 Uhr 

Um unsere Projekte voranzutreiben, treffen wir uns jeden Montag ab 18 Uhr in der Breitestrasse 20. Geschichtsinteressierte sind dort jederzeit herzlich Willkommen.

 

 

xx.07.2024 - 19.00 Uhr

Vorstandssitzung

Projekte

Totenzettelsammlung für die Gemeinde Niederzier

Der Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier sammelt seit ca. zwei Jahren Totenzettel aus dem Gemeindebereich. Zur Vervollständigung der Sammlung möchten wir Sie bitten, in Ihrem Besitz befindliche Totenzettel dem Geschichtsverein zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie die Originale behalten möchten, können wir für unsere Zwecke Reproduktionen herstellen.

Nach der Inventarisierung sind die Totenzettel für jedermann zugänglich und stehen für Forschungszwecke zur Verfügung.

Wir freuen uns über jede Ergänzung der Sammlung!