Kooperation mit der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier

Seit 2020 hat der GidGN einen regen Austausch bzw. Kontakt mit der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier.

So wurde von dort die Bitte an uns herangetragen alte Bilder bzw. Fotos zur Verfügung zu stellen. Dieser Bitte sind wir gerne nachkommen.

Mit herzlichem Danke erreichte uns nun das Ergebnis der an uns herangetragenen Bitte, so hängen jetzt diverse Motive im Bewohnerflur des Nordflügels auf dem Wohnbereich 1 des Pflegewohnheimes.

Das Inhaltsverzeichnis des Bildarchivs des GidGN ist online!!!

Inzwischen konnte das überwiegend von Peter Marx angelegte Bildarchiv etwas detaillierter erfasst und in speziellen Hängemappen untergebracht werden. Die Benutzung und damit der Zugriff auf einzelne Themenbereiche sollte jetzt verbessert sein. Eine Erweiterung ist möglich.

Bildarchiv des Geschichtsvereins in der Gemeinde Niederzier
Bildarchiv.pdf
PDF-Dokument [64.2 KB]

Für den Geschichtsverein
Helmut Krebs

Wichtige Information zu aktuellen Lage

Das weltweit grassierende Coronavirus bestimmt nach wie vor alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Leider sind die Inzidenzwerte nach einem zwischenzeitlichen Tief wieder im Steigen begriffen.

Zur Vermeidung von möglichen Risiken einer Infizierung hat der Vorstand des Geschichtsvereins in der Gemeinde Niederzier beschlossen, sämtliche Aktivitäten (Exkursionen, Vorträge etc.) im Jahr 2021 nicht weiter zu verfolgen. Auch die Mitgliederversammlung wird erst stattfinden, wenn ein Zusammentreffen der Mitglieder ohne Gefahr einer Ansteckung wieder möglich ist.

Wir wünschen allen Mitgliedern eine stabile Gesundheit. Sobald die Situation sich entscheidend ändert, werden wir informieren.

Dennoch ist der Verein in den letzten Monaten nicht tatenlos gewesen. Der Verein verfügt in seinen Räumen in der Rentei der Burg Niederzier über umfangreiche Dokumente und Sammlungen zur Geschichte von Niederzier und den zur Gemeinde gehörenden Orten. Die Nutzung dieser Bestände war bisher zu einem großen Teil dadurch erschwert, dass sie nur ansatzweise inhaltlich erschlossen und inventarisiert waren. Diesem Mangel konnte in der Zwischenzeit abgeholfen werden. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Sammlungen, die auch gerne – nach Absprache – eingesehen und benutzt werden können:

  • Sammlung Ferdi Klösgen, Ellen, zur Geschichte von Ort und Kloster Ellen
  • Sammlungen des Pfarrers Heinrich Müller über die Geschichte der Orte Ellen und Huchem-Stammeln
  • Sammlung Josef Korsten, Niederzier, über diverse Aspekte der Niederzierer Geschichte
  • Seit vielen Jahren erschlossen sind die historischen Pfarrarchive Niederzier und Oberzier
  • Umfangreiche Sammlung des früheren Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Peter Marx, über die Niederzierer Geschichte.
  • Sammlung über die Ereignisse in Niederzier und seinen Gemeindeorten in der lokalen Presse für die Jahre 2000 – 2019 einschließlich einer inhaltlichen Indizierung
  • Umfangreiche Sammlung von Totenzetteln


Die jeweiligen Findbücher finden Sie hier.

Darüber hinaus unterstützt eine kleine regionalgeschichtliche Bibliothek die historische Arbeit.

Der Verein ist nach wie vor daran interessiert, seine Sammlungen zu ergänzen. Wer also Dokumente, Fotos und Materialien mit einem örtlichen historischen Bezug besitzt, kann sich gerne an die Vorstandsmitglieder des Vereins wenden.

Für den Geschichtsverein
Helmut Krebs

Vortrag am 24.03.2020 um 19 Uhr in der Rentei über die Arbeit Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V.

Der Vortrag wird auf einen späteren Termin verschoben!!!

Wir berichteten bereits über das Schicksal des Kampfflugzeugs Junkers 87 und dessen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs im Hambacher Forst. Dr. Steffen Dähn wandte sich an den Geschichtsverein und bat uns bei der Aufklärung des Verbleibs seines Verwandten, Oberfeldwebel Jürgen Campsen und dessen Begleiter, Bordfunker Oberleutnant Helmut Steffen, um unsere Mithilfe. Beide gelten seit dem 24.02.1945 als vermisst.

Der 1. stellvertretende Vorsitzende Andreas Kitz, der über ein umfangreiches militärhistorisches Netzwerk verfügt, nahm sich des Falles an. Sein Weg führte ihn direkt zu Frank Güth, 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V.. Gemeinsam wird derzeit noch versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Diese Zusammenarbeit nahm Kitz zum Anlass, Frank Güth für einen Vortrag beim Geschichtsverein zu gewinnen. Hierbei wird er die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V. vorstellen, recherchierte Absturzstellen in unserer Region aufzeigen und den Ablauf einer Grabung skizzieren. Den Schluss des Vortrages bildet die aufgearbeitete Geschichte eines geklärten Fliegerschicksals aus unserer Region. 

Der Geschichtsverein lädt alle Interessierte herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Für den Geschichtsverein 
Andreas Kitz

Vermisstenschicksal aus dem Zweiten Weltkrieg

Vor einigen Tagen erhielt der GidGN die Bitte um Mithilfe bei der Klärung eines Vermisstenschicksals aus dem Zweiten Weltkrieg. Wir gehen derzeit vielen Spuren nach und möchten auch die einzelnen Bürger aus dem Kreisgebiet, insbesondere die Älteren, in unsere Recherchen mit einbeziehen: 

Am 24. Februar 1945 gegen 23.25 Uhr wurde über dem Hambacher Forst eine Junkers 87 in niedriger Höhe von einem englischen Nachtjäger abgeschossen. Geflogen wurde die Maschine von Oberfeldwebel Jürgen Campsen (Bild). Bordfunker auf diesem Flug war Oberleutnant Helmut Steffen. Der letzte Funkspruch lautete: „Maschine brennt, wir steigen aus!“  Beide sind vom Feindflug in der Region Jülich nicht zurückgekehrt und gelten seither als vermisst.

Die Recherchen und Überlegungen gehen bisher dahin, dass die Besatzung aufgrund der niedrigen Höhe ihre Maschine nicht mehr verlassen konnte und beim Absturz ums Leben gekommen ist. Gegen Ende des Krieges waren viele Erkennungsmarken aus Aluminium. Da die Maschine beim Absturz brannte, könnten die Erkennungsmarken in den Flammen geschmolzen sein, so dass eine Identifizierung nach dem Krieg nicht mehr möglich war. Vielleicht sind beide Soldaten nach dem Krieg als „Unbekannt“ bestattet worden.

Daher unsere Fragen:

Hat jemand Informationen zu diesem Absturz (24.02.1945)?
Ist vielleicht jemand nach dem Krieg bei Streifzügen durch den Hambacher Forst auf Wrackteile gestoßen? Hat jemand Informationen über eine Bestattung zweier unbekannter Soldaten im Hambacher Forst? Wo sind diese beigesetzt worden?
Wir sind für jeden Hinweis dankbar!!!

Für den Geschichtsverein:
Andreas Kitz

Wir suchen!!!

Wir möchten von dieser Stelle einen Aufruf an alle Bewohner der Ortschaften der Gemeinde Niederzier starten.

 

Wir suchen für unsere Projekte noch aktive Mitstreiter.

 

Wer hat Lust sich mit den jeweiligen Dorfgeschichten auseinanderzusetzten? Das Alter spielt dabei keine Rolle. Wer möchte uns mit seinen Ideen weiterhelfen? Wer möchte frischen Wind in unsere Gemeinschaft bringen? Auch Zugezogene sind herzlich Willkommen!!! Unsere Ortschaften bieten so viel unerforschte Geschichte, dass für jeden die Möglichkeit besteht, sich auf seinem Interessengebiet einzubringen.

 

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie uns!!!

Hier finden Sie uns

Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier e.V.

"Rentei"

Rathausstraße 8

52382 Niederzier

Kontakt

Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier e.V.

Robert Engelmann (Schriftführer)

Grüner Weg 17

52382 Niederzier

 

Oder nutzen Sie unser

 

Kontaktformular

 

Wir sind um eine rasche

Antwort bemüht.

Die nächsten Termine

30.11.2021 - 18.00 Uhr - Rentei

Vorstandssitzung

 

jeweils Montags ab 18 Uhr in Rentei 

Um unsere Projekte voranzutreiben, treffen wir uns jeden Montag ab 18 Uhr in der Rentei. Geschichtsinteressierte sind dort jederzeit herzlich Willkommen.

 

Die Treffen sind aufgrund der akutellen Lage ausgesetzt.  

 

xx.xx.2020 - 19.00 Uhr - Rentei

Vortrag über die Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosell e.V.

 

Der Vortrag wird auf einen späteren Termin verschoben!!!! 

Projekte

Totenzettelsammlung für die Gemeinde Niederzier

Der Geschichtsverein in der Gemeinde Niederzier sammelt seit ca. zwei Jahren Totenzettel aus dem Gemeindebereich. Zur Vervollständigung der Sammlung möchten wir Sie bitten, in Ihrem Besitz befindliche Totenzettel dem Geschichtsverein zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie die Originale behalten möchten, können wir für unsere Zwecke Reproduktionen herstellen.

Nach der Inventarisierung sind die Totenzettel für jedermann zugänglich und stehen für Forschungszwecke zur Verfügung.

Sachbearbeiter sind:

Achim Körschgen
Tel: 02428/803012

Heinz Otto Euskirchen
Tel: 02428/9584757

Bitte setzen Sie sich mit ihnen unter den oben genannten Telefonnummern in Verbindung oder Sie geben die Totenzettel nach Absprache in der Rentei bei uns ab. 

Wir freuen uns über jede Ergänzung der Sammlung!